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18-Loch Golfplatz

Golfgäste, die erstmals die 18 Bahnen im Golfclub Donau-Riss spielen, unterschätzen im ersten Eindruck die Schwierigkeiten dieses Platzes. Eingepasst in die flache Landschaft vor der Schwäbischen Alb erweckt er zunächst nicht die Schwierigkeiten, die manche stark hügelige Golfanlagen haben.
Während des Spielens merkt man bald, dass die Golfarchitekten dieses Platzes Profis waren, die auf der einen Seite einen fairen Platz bauten, auf der anderen Seite mit 88 Bunkern und vier Seen es dem Golfer schwer machen, einen guten Score zu spielen. Gebaut wurde der Platz vom Ingenieurbüro Schrickel und Partner auf knapp 82 ha Fläche. Beraten wurde das Büro vom berühmten amerikanischen Golfarchitekten Robert Trent Jones jr., der in Amerika eine Vielzahl renommierter Golfplätze gebaut hat. Seine Handschrift ist auch in Ehingen deutlich erkennbar, ebenso aber auch die des Ehrenmitglieds Bettina Schrickel, die viel Zeit für die Planung unserer schönen Anlage aufbrachte.

Konzipiert wurde der Platz als Par 72 Course mit einer Gesamtlänge von 6100 Metern. Die Verantwortlichen im Club haben sehr viel Wert darauf gelegt, möglichst viel naturbelassenes Rough zu erhalten. Bäume, Büsche, Seen und Gräser sowie die weichen Ondulierungen geben dem Golfplatz zu jeder Jahreszeit eine unterschiedliche, aber immer reizvolle Ausstrahlung.

Golfclub Donau-Riss Bahn 1

Bahn 1

Bahn 1 ist kein leichter Einstieg in die Runde. Für die Longhitter gibt es die Variante über das Wasserhindernis auf die linke Seite des Grabens zu schlagen. Aber hier ist vorsicht geboten, da zwischen Bahn 1 und 10 Out of Bounds ist. Das Grün ist nun zum anspielen offen und nur ca. 100m  entfernt. Die sichere Variante ist, den Abschlag rechts auf dem Fairway zu plazieren. Jeder Meter zählt bei dieser Spielweise, ansonsten wird der zweite Schlag in das enge Grün sehr schwer. Vermeiden Sie die Grünbunker, diese sind sehr eng am Grün und erfordern ein gutes Bunkerspiel.

Golfclub Donau-Riss Bahn 2

Bahn 2

Dieses Loch erscheint auf den ersten Blick sehr einfach, PAR 5 gerade aus und dann auch noch nicht sehr lang, lässt viele leichtsinning den Driver zücken. Aber Achtung, das Fairway ist nicht so breit und ein kleiner Slice endet sofort im Rough. Haben Sie Ihren Abschlag gut getroffen und liegen mitte Fairway, könne Sie es wagen das Grün an zu greifen. Doch auch dieser Schlag ist nicht einfach, das Grün wird gut von Bunker und Rough verteidigt und ist zu guter letzt nicht sehr groß.

Golfclub Donau-Riss Bahn 3

Bahn 3

Auf dieser Bahn ist ein guter Abschlag besonders wichtig, rechts Aus links Bunker und Rough machen es ohnehin nicht so einfach, man benötigt hier aber auch eine gute länge um weit genug nach vorne zu kommen, um mit dem zweiten Schlag das Grün anspielen zu können. Wer zu kurz ist hat den Wald zwischen sich und der Fahne. Das Grün wird von einem Teich und Bunker bewacht und ist selber ziemlich stark onduliert. Hier wird Ihre stärke im Linienlesen auf den Grüns getestet.

Golfclub Donau-Riss Bahn 4

Bahn 4

Jetzt geht’s aufwärts

Auf der vierten Bahn sind wieder einmal das Grün und die Fahne nicht zu sehen. Der Spieler hat einen breiten Hügel mit flacher Kuppe vor sich. Mitten auf der Kuppe gibt es eine kreisförmige Anpflanzung, die man nicht betreten darf. Das Fairway schlingt sich links und rechts daran vorbei.

Der Durchschnittsgolfer tut gut daran, seinen Drive links zu platzieren. Das Fairway ist dort breiter. Von dort aus kann man das Grün besser anspielen. Der Bunker rechts vom Grün ist dann nicht im Weg. Vor dem zweiten Schlag geht man bis zur Höhe der Kuppe hinauf. So sieht man, wo sich das Grün befindet. Außerdem kann man sich vergewissern, dass der Flight davor das Grün bereits verlassen hat. Schließlich soll ja das Grün getroffen werden und nicht die Mitgolfer.

Golfclub Donau-Riss Bahn 5

Bahn 5

Es geht weiter aufwärts

Das Fairway der Bahn 5 steigt an und ist nicht allzu breit. Am Drivepunkt wird es zur Linken durch Bunker verengt, zur Rechten sieht der Golfer kleine Kuppen, die einem Kamelrücken ähneln. Diese Kuppen sind von Semirough bewachsen. Falls man es noch nicht bemerkt hat: das Gras des Semiroughs ist dicht und sehr fest. Liegt der Golfball dann noch schlecht, so hat man ein großes Problem. Ergo: Den Kamelrücken vermeiden.

Ist der Drive gelungen, sieht der Spieler, dass er es mit einem Dogleg nach links zu tun hat. Jetzt erblickt er auch die Fahne. Diese sollte man links anspielen. Mit den Bunkern rechts vor und neben dem Grün ist nicht zu spaßen. Das Grün selbst steigt leicht nach hinten an.

Golfclub Donau-Riss Bahn 6

Bahn 6

Von nun an geht’s bergab

Mit der Sechs hat der Golfer eine fast 500 Meter gerade Par-5-Bahn vor sich. Die ersten 100 Meter führen nicht allzu steil hinunter auf ein breites Fairway. Dummerweise wird die Bahn am Drivepunkt von drei Bunkern verriegelt. Durchschnittsgolfer platzieren ihren Drive am klügsten vor dem rechten Bunker. Der Weg über den linken beziehungsweise mittleren Bunker ist den Longhittern vorbehalten.

Der zweite Schlag macht Freude: das Fairway ist breit, kein Hindernis in Sicht, man kann also richtig durchziehen. Die Longhitter aber müssen schon darauf achten, dass sie nicht mir dem zweiten Schlag im Wasserhindernis zur Linken landen. Es ist bis jetzt nichts Pechöses passiert und man will mit dem dritten Schlag das nach hinten ansteigende Grün angreifen. Vorsicht: drei Bunker und viel Semirough!

Golfclub Donau-Riss Bahn 7

Bahn 7

Aufgepasst: drei Bunker

Eine kerzengerade Par-3-Bahn ist die Numero 7. Es geht über 170 Meter zur Fahne. Nicht nur Länge und Präzision sind gefordert. Auf den ersten 100 Metern ist rechts der Bahn ein hohes Netz gespannt, das die schlimmsten Entgleisungen der Slicer abfängt. Damit ist gewährleistet, dass die dort parallel verlaufende Straße nicht bombardiert wird. Das Grün, von drei Bunkern verteidigt, steigt kräftig an.

Hinter dem Grün findet sich der Weg wieder, der die Golfer zur Unterstellhütte bei Grün 2 führt. Vor dort finden die Spieler leicht den Weg zum Tee 8. Nach links gehen, rechts geht’s zur Bahn 16.

Golfclub Donau-Riss Bahn 8

Bahn 8

Vor Bunkern und Roughs wird gewarnt

Die Bahn 8 ist ein fast gerades Par 4, aber nur scheinbar harmlos. Am Drivepunkt wird das Fairway von zwei Bunkern deutlich verengt. Das Grün ist rechts von zwei Bunkern verteidigt. Wer daher versucht, seinen zweiten Schlag etwas links zu platzieren, kann, wenn er etwas zu kurz wird, leicht im dortigen Fairway-Bunker landen. Wer mit seinem zweiten Schlag das Grün nicht erreicht, oder nicht erreichen kann, sollte wenigstens auf dem Fairway bleiben. Die Bunker, Semiroughs und Roughs um das Grün stellen einen Golfer vor Probleme.

Golfclub Donau-Riss Bahn 9

Bahn 9

Vorsicht Biotop

Die Bahn Numero 9 ist eine Par-4-Bahn, ein leichtes Dogleg nach rechts. Nach etwas mehr als 180 Metern endet das Fairway zunächst an einem quer dazu verlaufenden geschotterten Weg. Dahinter ein Drainagegraben und ein Biotop.

Für Normalsterbliche gilt: der Abschlag sollte kurz vor das Biotop gelegt werden, der zweite Schlag muss das Biotop überwinden und dabei nicht zu weit links landen (Fairwaybunker). Die Golfer gehen dann den Weg nach links und überqueren den Graben. Vor hier geht’s bergauf zum Grün. Nur ein Bunker, Gott sei Dank. Vor dem Grün 9 geht man dann links in Richtung Clubhaus hinüber zum Tee 10. Wer will, legt eine kleine Halbzeitpause ein.

Golfclub Donau-Riss Bahn 10

Bahn 10

Fällt er in den Graben, dann …

Gute 180 Meter nach dem Tee Numero 10 kreuzen ein Drainagegraben und ein Weg das Fairway. Das Gelände fällt leicht, die Länge des Abschlags muss daher genau kalkuliert werden. Nur wer wenigstens 200 Meter Carry schlagen kann, sollte versuchen, über den Graben zu gelangen. Das mäßig ansteigende Grün, von zwei Bunkern flankiert, kann so oder so erreicht werden.

Golfclub Donau-Riss Bahn 11

Bahn 11

Es wäre ja so einfach, wenn …

Ja, wenn man immer präzise die geplante Richtung halten könnte, wäre dieses Par-4-Dogleg der Bahn 11 nach links ganz einfach. Aber am Drivepunkt engen ein Wasserhindernis zur Linken und ein großer Bunker zur Rechten das Fairway stark ein.

Empfehlung: einfach etwas rechts halten. Visiert der Golfer mit dem zweiten Schlag die Fahne an, spielt man dicht am rechten Fairwayrand entlang. Eine kleine Abweichung und man landet im Gemüse. Hält man sich zu weit nach links, könnte man im zweiten Wasserhindernis landen, das sich unmittelbar an das erste anschließt. Das Grün, leicht ansteigend, wird von zwei kleinen Bunkern flankiert.

Golfclub Donau-Riss Bahn 12

Bahn 12

Wer traut sich?

Ein Wasserhindernis vor und links des Grüns und ein Bunker rechts verteidigen das im vorderen Drittel schmale Grün der Bahn 12. Um aufs Grün zu gelangen, braucht man mindestens 138 Meter Carry. Obwohl das Grün kräftig ansteigt, springen lang geschlagene Bälle auch mal über das Grün hinaus und landen dann in üblem Gestrüpp. Die Vorsichtigen legen vor, pitchen aufs Grün und gehen mit vier Schlägen von der Fahne.

Golfclub Donau-Riss Bahn 13

Bahn 13

Immer mit der Ruhe

Bei diesem kerzengerade verlaufenden Par 4 der Bahn 13 braucht man keinen langen, aber einen auf dem Fairway landenden Abschlag. Der zweite Schlag ist der entscheidende. Das Grün, leicht ansteigend, ist nämlich von vier Bunkern umzingelt. Eine gute Annäherung ist erforderlich. Der Rest ist Routine.

Golfclub Donau-Riss Bahn 14

Bahn 14

Ein leichtes Par 4, sagt man

Das Fairway der Bahn 14 ist nicht so breit wie es aussieht. Die Wasserhindernisse zur Linken stellen eine Gefahr dar, das Rough zur Rechten ist ausgesprochen widerlich. Mit dem zweiten Schlag das etwas schmale Grün mit drei vorgelagerten drei Bunkern zu treffen, ist nicht gerade einfach. Von einem Spaziergang kann also keine Rede sein.

Golfclub Donau-Riss Bahn 15

Bahn 15

Parole: Heimat

Damit es dem Spieler nicht zu wohl wird gibt es zum Finale noch ein Par 5, das es in sich hat. Am Drivepunkt macht ein Bunker das Fairway eng. Liegt der Ball noch davor, spielt man vernünftigerweise ein Eisen bis möglichst kurz vor den geschotterten Weg, hinter dem ein Drainagegraben und ein breites Biotop lauern.

Hat man die Distanz richtig kalkuliert, kommt die Gretchenfrage: Tigerline Richtung Fahne über die breiteste Stelle des Biotops und ein Rough hinweg oder leicht nach rechts, wo das Biotop schmaler ist und wo man sicher auf dem Fairway landet? Hat man mit dem Drive den Fairway-Bunker schon passiert, empfiehlt sich der Weg leicht rechts übers Biotop. Das Grün hängt und ist mit Vorsicht zu genießen.

Golfclub Donau-Riss Bahn 16

Bahn 16

Bunker, Bunker!

Ein leichtes Dogleg nach rechts ist die Bahn Numero 16. Das Gelände fällt etwas ab, ein langer Drive sollte kein Problem sein. Die Spieler bleiben mittig oder leicht links. So kann man die Fairwaybunker rechts vermeiden und auch ohne Problem das leicht ansteigende Grün anspielen, das von zwei tiefen Bunkern flankiert ist. Auf keinen Fall hinter den linken Fairwaybunker schlagen, denn dort lauert ein Wasserhindernis und der Ball ist weg.

Golfclub Donau-Riss Bahn 17

Bahn 17

Wasser, Wasser!

Wer die Fahne auf der „17“ direkt anspielt, muss vom Damen- wie auch vom Herrenabschlag ein Wasserhindernis überwinden. Wer zu lang ist, versenkt seinen Ball im Wasser. Und das ist nicht gut, denn die vielen Frösche dort sind durch das Dauerbombardement inzwischen reif für die Insel. Vorsichtige Spieler legen rechts vor, chippen aufs Grün und hoffen auf das Beste. Das Grün hängt ein wenig und ist schwierig zu spielen.

Am besten man überquert links neben dem Wasser eine kleine Brücke. Dort gelangt man dann zum Tee 12. Bag abstellen, nach rechts wenden und über eine zweite Brücke geht’s zum Grün, wo die Fahne mit der Nummer 17 weht.

Golfclub Donau-Riss Bahn 18

Bahn 18

Leichtes Dogleg, angeblich

Zum Abschluss die Bahn 18. Auf der Bahn 18 wird wieder hinauf in Richtung Clubhaus gespielt. Der Abschlag muss gut platziert sein, denn auf halbem Weg wird das Fairway durch einen großen Bunker deutlich enger. Ist der Drive gelungen, hat man eine freie Schussbahn auf das relativ ebene Grün, das allerdings von drei Bunkern verteidigt wird.

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